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„Die Liebe geht durch den Magen“ – so sagt der Volksmund zurecht. Folglich gehen sämtliche Liebes-Angelegenheiten durch den Magen – Glück, Unglück, Kummer, Vermissen, Angst, Sorge, Zufriedenheit usw. – und spiegeln sich in unserem Essverhalten wieder.

Unterschiedliche Nahrungsmittel mit ihren unterschiedlichen Zusammensetzungen können uns auf unterschiedliche Weise nähren, stärken, stabilisieren, ins Gleichgewicht bringen.
Ein interessantes Phänomen ist, dass wir in gewissen Stimmungslagen gezielt zu gewissen Nahrungsmittel greifen und auch gezielt bestimmte meiden.

Ob wir nun viel oder zu viel essen, ob wir Zucker und Kohlenhydrate aufsuchen oder mehr Fettes und Salziges, ob wir viel zu wenig essen, ob wir phasenweise Ess-Anfälle haben, ob wir essen und es wieder erbrechen – allen Erscheinungen ist gemein: wir versuchen unser seelisches Gleichgewicht mit unserem Essverhalten wieder zu finden. Essen, einst eine körperliche Notwendigkeit, wurde nun viel mehr zu einer psychischen Notwendigkeit, für die wir sogar körperliche Mangel- und Krankheitserscheinungen in Kauf nehmen.

Essen wir (wie auch immer) eigentlich für unsere Seele und nicht mehr für unseren Körper, dann haben körperliche Gegenmaßnahmen, wie z.B. Diäten und Ernährungspläne, nur kurzfristige korrigierende Wirkungen.

 

In meinen Praxen biete ich zu diesem Themen-Spektrum an:

  • Tages-, Abend- und Wochenend-Seminare, in denen wir ausführlich uns der Thematik mit vielen Übungs- und Forschungs-möglichkeiten widmen,
  • Sensible Arbeit mit dem Über-Ich (Kritiker), der Scham, um eine freundliche Grundhaltung der eigenen Not und des eigenen Ungleichgewichtes zu finden,
  • Erforschen der seelischen Ursachen und Not-wendigkeiten sowie
  • Auffinden und Einüben nachhaltiger Alternativen,
  • Klärung des Suchtkreislaufes und der Suchtpersönlichkeit mit
  • Ausstieg aus diesem System.