Erwachsene: Paartherapie

Nach einer zumeist ersten schönen Verliebtheitsphase werden in einer liebenden Beziehung Schwierigkeiten ersichtlich, die sich über die Jahre hinweg verstärken können. Wir Menschen wählen uns einen Partner mit dem wir ursprünglich glücklich werden wollten und merken im Laufe der Jahre, wie hilflos wir immer wieder in „Spurrillen des Unglücks" landen. Hält dies eine längere Zeit an, so verschließt sich die Seele, wird hart, frustriert und versucht sich so vor der Intensität der Enttäuschung, der Hilflosigkeit und der Verletzung zu schützen.

In dieser Phase versiegt im Flussbett der einst liebenden Beziehung die Liebe. Manchmal erscheint es sogar zu sein, als ob die Liebe gänzlich weg ist.

In der Paartherapie werden wir zunächst klären, welches gemeinsame Anliegen das Paar hat. Manchmal kann so ein Anliegen sein, die Suche nach der versiegten Liebe aufzunehmen oder, aus den unglückseligen und verletzenden Spurrillen Auswege zu finden oder, Themen der Intimität und Sexualität in einem geschützten Rahmen achtsam zu öffnen und zu beleben.

Je nach Anliegen und Möglichkeit werden Ansätze aus Gesprächstherapie, mit diversen Kommunikationsmodellen, tiefenpsychologischer Psychotherapie, Gestalttherapie, systemischer Familienaufstellung in die Arbeit einfließen.

In phänomenologischer freundlicher Grundhaltung werden wir gemeinsam erforschen, welche Bewegung in der Partnerschaft gewünscht ist, was benötigt wird dafür, was geheilt und gesehen werden möchte und wie die Liebe wieder fließen kann.

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