Pfad der Liebe

Partnerschaft als seelischer Wachstumsweg

20. – 22. Januar 2017

Der vielleicht anspruchsvollste Weg der seelischen Entwicklungswege ist der, die Liebe in ihren vielfältigen Facetten zum blühen zu bringen in einer gelebten alltäglichen Partnerschaft. Im Getümmel unterschiedlichster Rollen, die sowohl Frau als auch Mann innerhalb eines Tages, einer Woche, einem Jahr einnehmen, gilt es die Essenz, weswegen beide zusammengekommen sind, nicht nur nicht aus den Augen zu verlieren sondern zu verfeinern.  Wenn ein Paar aufgrund der Liebe zueinander sich in Partnerschaft begeben hat, dann ist diese Liebe der zentrale Sinn weswegen sie zusammengekommen sind. Wenn dieser zentrale Sinn über Jahre hinweg nicht gepflegt und nicht zu einem immer weiteren Aufblühen gebracht wird, wie das häufig im alltäglichen Stress geschehen kann, dann verkümmert dieser Sinn und „plötzlich fühlt sich das Zusammensein sinnlos und leer an“ (wie ich häufiger in der Praxis von Paaren höre). Symptome dieser Sinnlosigkeit können dann sein, dass immer mehr Dinge angeschafft werden, von denen man erhofft, dass sie Freude und Lebendigkeit bringen, dass verstärkt in den Urlaub gefahren wird, um dort den Sinn zu finden, dass mehr konsumiert wird, sei es Kleidung, Essen, Fernseher, alltägliche Ersatzstoffe aller Art, intensiv Sport betrieben wird, Frustration und Genervt-Sein oder schlicht, dass immer weniger Zeit miteinander verbracht wird usw.

Nicht nur die Komplexität des Alltages stellt eine Schwierigkeit dar, die Essenz der Liebe zu pflegen, sondern auch die Aufgabe an sich. Denn in der liebenden Partnerschaft werden wir aufgrund der Nähe und der Verbundenheit mit unseren Untiefen, Prägungen, Unfähigkeiten und Traumatisierungen konfrontiert, wie sonst nirgends auf so intensive Weise. Ein Zeichen der Liebe und des Vertrauens ist es, den Menschen, der uns am nächsten ist uns in unserer tiefen Verletzlichkeit und Unfähigkeit zu zeigen und von ihm oder ihr berühren und gar verletzen zu lassen. Dies birgt ein enormes Heilungspotenzial in sich, sofern der Rahmen und das Wissen gegeben sind, wie wir das miteinander leben können. Ein weiteres Zeichen der Liebe ist aber auch das beständige Klopfen an den Toren des Partners oder der Partnerin, dass sie sich zu ihrem wesenhaften Potenzial entwickeln möge. Dies wird zwar aufgrund der manchmal ungeduldigen Technik oder einer inneren Not nicht immer als hilfreiche Aufforderung, sich zu entwickeln, verstanden, doch gleichzeitig weiß manchmal ein geliebtes „Du“ besser um das eigene Wesenspotenzial als man selbst und ist motivierter, zu versuchen, dass dies entwickelt wird, als man selbst.

Auf diesem Pfad werden wir auf längere Sicht Gelegenheit haben in folgende Themen, je nach Interessenlage der TeilnehmerInnen einzugehen:

  • auf welche Weise wird in der eigenen Partnerschaft bereits die Liebe gelebt und auf welche Weise wird um eine Vertiefung und Erweiterung gerungen?
  • Was sind die eigenen Beziehungsangebote und was die Beziehungswünsche?
  • Welche Fähigkeiten und welche Unfähigkeiten sind bereits bekannt in der Kommunikation nonverbal und verbal und welche möchten gelernt oder harmonisiert werden?
  • An welche persönlichen Themen kommst Du durch deinen Partner, deine Partnerin? Sprich: was sind die Entwicklungschancen und was davon sind die nächsten Schritte und wie kannst Du diese voran gehen?
  • Auf welche Weise kannst Du an die Tore des Herzens Deines Mannes bzw. Deiner Frau klopfen, so dass sie sich öffnen und Du gehört wirst?
  • Wonach sehnt sich Deine Seele in deiner Partnerschaft?
  • Und was möchte Deine Seele am Liebsten vermeiden bzw. damit nichts zu tun haben?
  • Wie erlebst Du Intimität in der Seele, im Geiste und im Körper und wonach sehnt sich Dein Wesen?
  • Was braucht es, dass die Liebe sich öffnet?
  • Und was braucht es, dass die Liebe sich öffnet, auch in Krisen-Zeiten?
  • Wie fühlt sich „flow“ in der Liebe gemeinsam erlebt an und was könnt Ihr lernen, dass dies häufiger sich öffnet?
  • Auf welche Weise möchtest Du berührt werden und auf welche Weise berühren und auf Welche weise möchtest Du beides nicht?
  • Wie erlebst Du Dich in Deiner Männlichkeit und Du dich in Deiner Weiblichkeit? Welches Erbe der Vorfahren trägst Du da mit Dir, das auf Erlösung wartet und welche Potenziale, die auf das Aufwachen warten?
  • Was möchte Die Liebe von Euch als Paar, so dass sie in voller Schönheit aufblüht und Ihr in den göttlichen Liebesdienst als Schüler des Pfades der Liebe eintritt?

Wir werden an diesem Wochenende einführend die ersten Schritte auf dem Pfad der Liebe beginnen mit Kennenlernen von Elementen und Werkzeugen in der Kommunikation, die den Raum und das Interesse und somit eine Begegnung öffnet, mit dem Interesse für das Mann-Sein und das Frau-Sein sowie mit ersten achtsamen Schritten unter der Berücksichtigung von Befürchtungen und Scheuheiten bis hin Ängsten und Abwehrreaktionen in das schöne und anspruchsvolle Thema der Berührung und der Berührbarkeit.

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Organisatorisches:

Zeit:
20. – 22. Januar 2016
Freitag: 16:00 - 21:30 Uhr
Samstag: 9:00 - 17:00 Uhr
Sonntag: 9:00 - 15:00 Uhr

Ort und Anmeldung:
Praxis Karin A. Pixner, Ringstr. 13, 82390 Eberfing

Übernachtungs-Möglichkeiten:
Sowohl am Ort als auch in den umliegenden Orten gibt es Gasthöfe, Ferienwohnungen und auch Bauernhöfe, die Ferienwohnungen vermieten. Bei der Suche kann ich gerne behilflich sein.

Kosten:
Pro Person 300,-€ (inkl. MwSt., da dies Seminar auch als Fortbildung absetzbar ist)
Ermäßigung ist in Einzelfällen sowie in schicksalsbedingten Härtefällen möglich – bitte nachfragen.

Anmeldung
Die Anmeldung ist schriftlich an karin.pixner@t-online.de vorzunehmen sowie eine Anzahlung von 50% auf unten stehendes Konto zu überweisen. Dann gilt die Anmeldung verbindlich und kann unter folgenden Bedingungen rückgängig gemacht werden: bei einer Abmeldung vor 2 Wochen vor Seminarbeginn ist eine Bearbeitungsgebühr von 30,-€ pro Person zu bezahlen, bei einer Abmeldung innerhalb der 2 Wochen oder kurzfristiger, z.B. aus Krankheitsgründen, ist die volle Seminargebühr zu erstatten, außer der Platz kann nachbesetzt werden.

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