Wir essen, um satt zu werden – wir essen, um glücklich zu werden – wir essen, um etwas zu erleben – wir essen, um etwas nicht zu spüren – wir essen, um uns nicht zu fühlen – wir essen, um nicht allein zu sein – wir essen, um allein zu sein ...

Ach, es gibt ja SO viele Gründe zu essen und es gibt genau SO viele Gründe, nicht zu essen: seelische Bedürfnisse, körperliche Bedürfnisse, Langeweile, Frust, Wut, Lust, unerfüllte Wünsche, Vermissen, Verlust, Verrat, Verliebtheit, Freude, Glück ...

Beginn: Freitag 29.09.2017 um 16:00 Uhr
Ende: Sonntag 01.10.2017 um 17:00 Uhr

Dass wir sehr selten aus körperlichen Gründen essen, sondern sehr häufig aus einem seelisch-emotionalen Bedürfnis heraus, liegt an der grundlegenden Verquickung von Essen und Wohlbefinden in den ersten Monaten bis Lebensjahren.

Essen für ein Baby und Kleinkind bedeutet:

  • Zuwendung von Liebe und Aufmerksamkeit von den Eltern oder
  • ein Zuviel der unangenehmen Nähe der traumatisierten oder angespannten Eltern,
  • Beruhigung und Entspannung durch lecker Schmackhaftes und Sättigendes oder
  • Aufregung und Anspannung durch schlecht Schmeckendes oder nicht Sättigendes.      

Auch lernt ein kleines Kind oft, dass es dann, wenn es sich aufgrund eines anderen Bedürfnisses bemerkbar macht, gar weint oder schreit, erst einmal zur Beruhigung etwas in den Mund bekommt, erst mal etwas Süßes zum Essen bekommt.

Dies kann daraufhin Folgendes bewirken:

  • Das Kleinkind lernt, dass bei seelischen oder körperlichen Bedürfnissen Zucker auch zur Entspannung führen kann und
  • verlernt später die anderen Bedürfnisse wahrzunehmen und entwickelt stattdessen gleich das Bedürfnis nach Zucker oder
  • das Kleinkind mag Süßes nicht und bildet eine Abneigung gegen das Essen, da jegliches andere seelische oder körperliche Bedürfnis mit Nahrungsaufnahme versucht wurde zu kompensieren.

Spätere Muster im Ess-Verhalten, wie z. B. Ess-Blockaden, Heißhungeranfälle, Esszwänge, Sucht-Dynamiken, Auf- und Abwärtsspiralen, entwickeln sich häufig aus frühkindlichen Prägungen – deswegen wirken sie so unbewusst und sind durch Einsichten, Wissen um Ernährung oder Kontrolle langfristig und nachhaltig nicht veränderbar.

 

Im Einführungs-Seminar werden wir

  • den achtsamen, entwertungsfreien Raum schaffen für diese oftmals sehr schambehaftete Thematik und hierfür
  • Werkzeuge für die Arbeit mit dem inneren Kritiker erlernen, um dann
  •  mit vielen Übungen die Fähigkeit der Selbst-Erforschung als innere, echte Selbstbegegnung zu erlernen. Dies werden wir brauchen, um uns in den Zeiten der Essanfälle, Blockaden, Zwänge, suchtartigen Dynamiken auf empathisch verständnisvolle Weise begegnen zu können.
  • Schließlich (je nach Bedarf der TeilnehmerInnen) werden wir Themen wie „Zufriedenheit & Unzufriedenheit“, „Fülle & Mangel“, „Vitalität & Entspannung“ fühlbar zu erforschen beginnen.

Ziel dieses Seminars ist, die Grundlagen für die Möglichkeit einer echten und nachhaltigen Änderung der so tief unbewussten Ess-Dynamik zu schaffen.

 

Im Aufbau-Seminar werden wir

  • Techniken des Einführungs-Seminars vertiefen und festigen, so dass wir
  • beginnen können, die individuellen Gründe und Zusammenhänge des persönlichen Essverhaltens und der seelischen Befindlichkeit zu erforschen, um
  • eine innere seelische Landkarte der Talente und Fähigkeiten sowie der Verletzungen, blinden Flecken und Abhängigkeiten zu erstellen, mit der wir dann
  • anfangen, das eigene Steuern des Ess-Verhaltens auf natürliche Weise zu erlernen.
  • Vertiefen werden wir Themen wie „Sattheit & Glück“, „Vermissen & Trauer“, „Das gute Leben im Spannungsfeld von Gutem und Schlechtem“.

Ziel des Seminars ist, sich selbst so nahe zu kommen, dass es die Möglichkeit gibt, sich selbst liebevoll an die Hand zu nehmen und zu beginnen, das eigene Essverhalten zu steuern.

 

Im Vertiefungs-Seminar werden wir

  • die zugrundeliegenden eigentlichen Bedürfnisse hinter dem Ess-Verhalten erforschen und
  • schauen, wie wir lernen können mit ihnen umzugehen bzw.
  • sie in gewisser Weise auf nährende und sättigende Weise zu stillen.
  • Wir werden tiefer in die unbewusste Ess-Dynamik eintauchen, um alte Gewohnheiten zu lockern und um
  • ein neues Gleich-Gewicht als neues Lebens- und Körpergefühl, als Leben in einer neuen Identität zu ermöglichen.

Ziel des Seminars ist, die echte und nachhaltige Wende der Ess-Gewohnheiten einzuleiten und das neue Leben zu beginnen.

 

Im Bonus-Seminar werden wir

  • Kenntnisse der Ernährungslehre erlernen und nutzen, um individuellen Gelüsten auf körperlicher Ebene zufriedenstellend begegnen zu können,
  • Essen als beste Möglichkeit, sich selbst zu heilen, kennenlernen,
  • die eigenen Ess-Gewohnheiten im Zusammenhang von persönlichem Glück, Lebens-Sattheit und Lebendigkeit erforschen.
  • Weiterhin werden wir unser tägliches persönliches Essen als Umgang mit der Erde – ihrer Natur und ihren Lebewesen – und als eine Art Liebeserklärung an diesen wunderschönen Planeten beginnen zu erleben.  
  • Wird diese Liebeserklärung im Essen erlebbar, wirkt dies sehr sinnstiftend, erfüllend und in allen Bereichen nährend – kurz gesagt: Das Glück keimt auf!

Ziel dieses Seminars ist, die Erfahrung einer neuen Art, gesund und sinnstiftend zu leben, durch eine veränderte Weise, dem Essen zu begegnen, zu stärken.

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Leitung: Karin Pixner
Kosten: Angabe in Kürze

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