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Befreiung vom inneren Kritiker

25. – 27. März 2022

Das destruktive Über-Ich

Einführungsseminar

In früher Kindheit, und wohl sogar vorgeburtlich, entwickelt sich eine Fähigkeit, die rein der Anpassung an soziale Normen, Werte und Verhaltensweisen dient. Aufgrund der existenziellen Abhängigkeit von unserer Familie sind wir als Kind bereit, uns in die geforderte Verhaltens-Form hinein zu fügen, die von uns verlangt wird, damit die Eltern uns lieben, uns zugewandt bleiben und nicht verletzt mit ihren Trauma-Abwehrreaktionen agieren. Dadurch verlassen wir mehr oder weniger unser wahres Wesen und bilden Persönlichkeitsstrukturen aus, die dem familiären, erlaubten Maß an z. B. Gefühlen, Sensibilität, Lebendigkeit, Zufriedenheit, Intimität sowie dem familiären, notwendigen Maß an z. B. Leistungsbereitschaft, Pflichtbewusstsein, Sauberkeit- und Ordnungsliebe usw. gerecht werden.

Da diese Persönlichkeitsformung nur mehr oder weniger unseren persönlichen, wahren Bedürfnissen entspricht, benötigen wir eine Fähigkeit, die uns diese Anpassung ermöglicht. Diese Anpassungsleistung wird von dem sogenannten Über-Ich gesteuert. Da es mit der existenziellen Vorstellung droht, keinen Patz in der Familie zu haben, rauszufallen und dann nicht lebensfähig zu sterben, geht diese Anpassung gleichzeitig mit einer enormen Intensität von Bedrohung, Schärfe und Vernichtungsenergie einher. Diese Intensität erleben wir, wenn das Über-Ich heute versucht, uns in dieselbe Anpassung und Form zu pressen, die wir einst in der Herkunftsfamilie brauchten. Da dies jedoch aus mehrerlei Gründen nicht mehr notwendig ist, wird das, was einstmals lebensnotwendig war, destruktiv.

Unser Wesen – wer wir eigentlich sind – käme auch ohne dieses destruktive Über-Ich aus. Wir wären freie, großzügige Menschen, die sowohl dem spontanen und lebendigen Selbstausdruck folgen als auch rücksichtsvoll auf unsere Mitmenschen schauen könnten. In dem über-ich-freien Raum können wir uns in unserer wahren Größe und befreiend mit unseren Schwächen ohne Angst und Verletzbarkeit zeigen.

Mit diesem destruktiven Über-Ich werden wir uns in dem ersten Seminar einführend beschäftigen. Wir werden tiefer seine Entstehung verstehen, seine Wirkungsprinzipien und Facetten kennenlernen. Vor allem werden wir viel Zeit dafür nehmen, wie wir dieser destruktiven Über-Ich-Struktur uns befreiend begegnen können.

Zeit: 

25. – 27. März 2022
Freitag: 18.00 – ca. 21.30 Uhr
Samstag: 10.00 – ca. 19.00 Uhr mit Pausen
Sonntag: 10.00 – ca. 14.00 Uhr

Ort: 

Seminarhaus Wessobrunn,
Gmein 3, 82405 Wessobrunn/Forst

Leitung: 

Karin Pixner

Kosten: 

360,-€ pro Person

Übernachtung: 

6 km entfernt vom Seminarhaus gibt es den Gasthof Eibenwald mit vielen Zimmern. In der Region gibt es noch weitere Unterkunftsmöglichkeiten.

Anmeldebedingung

Die Anmeldung gilt als verbindlich und vollzogen, wenn nach Erhalt der Rechung 50% der Seminargebühr auf folgendes Konto überwiesen wurde:

Karin Pixner, DE 66430609678205544201, GENODEM1 GLS

Bei einer Abmeldung 2 Wochen vor Seminarbeginn fällt eine Bearbeitungsgebühr von 40€ an. Bei einer Abmeldung 2 Wochen vor Seminarbeginn fallen 50% des Seminarpreises an. Bei einer Abmeldung innerhalb von 7 Tagen vor Seminarbeginn, ist der Seminarpreis zu bezahlen, sofern niemand von der Warteliste nachrücken kann.

Bei Fragen oder Interesse, können Sie mich auch gerne über Email anschreiben! praxis-pixner@pixner.de.

Anmeldung

Wichtige Informationen

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Mein Buch „Menschlichkeit und Zerstörung“ ist erschienen. Verkaufspreis: 24.90€ incl. Versandkosten>> Buchklappentext Hier über das Formular

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